Der Wärmepumpenboiler beweist, dass Effizienz und Stille zusammengehen. Eine kleine integrierte Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft des Raums, in dem sie steht — Keller, Waschküche, Technikraum — die Wärme und überträgt sie auf das Wasser im Speicher. Mit einem typischen COP von 3 bis 3,5 erzeugt jede verbrauchte Kilowattstunde Strom 3 bis 3,5 kWh Wärme.
Das Ergebnis: rund 70 % weniger Strom und etwa 600 CHF Ersparnis pro Jahr gegenüber einem klassischen Elektroboiler — und das ökologischer als Heizöl oder Gas. Die gängigen Kapazitäten reichen von 200 bis 300 Litern und decken einen Haushalt von 2 bis 5 Personen mit einer einzigen Aufheizung pro Tag.
Die Installation ist einfach: Die Warmwasser-Wärmepumpe wird an die bestehenden Wasserleitungen angeschlossen, ohne grosse Umbauarbeiten. Die Anfangsinvestition liegt zwar über einem Elektroboiler — zwischen 4'000 und 7'000 CHF montiert, je nach Kapazität und Konfiguration —, das System erweist sich aber langfristig als besonders rentabel.