Was ist der GEAK?
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Der GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) bewertet die energetische Effizienz der Gebäudehülle und die Energie, die ein Gebäude im Standardbetrieb verbraucht. Er klassifiziert das Gebäude von A (sehr effizient) bis G (sehr ineffizient) auf zwei Skalen: Hülle und Gesamtenergie.
Worin unterscheiden sich GEAK und GEAK Plus?
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Der Standard-GEAK liefert die Energie-Etikette und allgemeine Empfehlungen. Der GEAK Plus ergänzt einen ausführlichen Beratungsbericht mit Massnahmenplan in drei Varianten, Kosten- und Wirtschaftlichkeitsschätzung sowie detaillierte Förderberechnung. Für bedeutende Förderungen ist in der Regel ein GEAK Plus erforderlich.
Wozu dient der GEAK?
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Der GEAK ist Voraussetzung für die meisten kantonalen Förderungen im Bereich der energetischen Sanierung (Dach, Fassade, Fenster, Heizung). Er hilft zudem, verschiedene Sanierungsvarianten zu vergleichen und ineffiziente Investitionen zu vermeiden.
Ist der GEAK beim Verkauf obligatorisch?
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Im Kanton Aargau und in der übrigen Deutschschweiz ist der GEAK beim Verkauf nicht vorgeschrieben — eine Pflicht bei Handänderung kennen nur einzelne Westschweizer Kantone wie Freiburg. In Aargau gilt seit dem 1. April 2025 jedoch eine GEAK-Plus-Pflicht für Eigentümer ortsfester elektrischer Widerstandsheizungen. Beim Verkauf bleibt der GEAK dringend empfohlen: Er schafft Preistransparenz und beschleunigt die Verhandlung.
Wie lange dauert eine GEAK-Begehung?
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Die Begehung vor Ort durch eine zertifizierte Fachperson dauert 1 bis 2 Stunden bei einem Einfamilienhaus, 2 bis 4 Stunden bei einem Mehrfamilienhaus. Erfasst werden Hüllemerkmale (Dämmung, Fenster, Dach, Bodenplatte) und die Energierechnungen. Der Bericht wird innert 3 bis 4 Wochen geliefert.
Wie lange ist der GEAK gültig?
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Der GEAK bleibt 10 Jahre gültig, sofern keine wesentliche Änderung den Wärmebedarf des Gebäudes beeinflusst. Für Förderungen wird häufig ein GEAK von weniger als 24 Monaten verlangt, was eine Aktualisierung erforderlich machen kann.
Sind GEAK und CECB dasselbe?
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Ja, genau. CECB ist der französische Name, GEAK der deutsche Name derselben Zertifizierung. Der erstellte Bericht ist in Struktur und Methodik identisch. Die Sprache der Erstellung kann je nach Wunsch angepasst werden.
Kann der GEAK ein Verkaufsargument sein?
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Ja, und das wird zunehmend wichtig. Auf dem Markt 2026 erreicht die Preisdifferenz zwischen Klasse F–G und Klasse C–D 10 bis 18 %. Ein guter GEAK B oder A rechtfertigt einen Marktpreisaufschlag. Den GEAK-Plus-Bericht mit Massnahmenplan vorzulegen, ist ein starkes Verkaufsargument.
Wer darf einen GEAK ausstellen?
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Nur durch die Konferenz der Kantonalen Energiedirektoren akkreditierte GEAK-Fachpersonen. I.ON ist als zertifizierte GEAK-Fachperson für die Deutschschweiz registriert. Die offizielle Liste ist online pro Kanton einsehbar.